Persönliche Geschichten

Dieser Platz ist für persönliche Geschichten und Erzählungen gedacht. Wer selbst von einer der genannten Formen von Intersexualität betroffen ist, soll hier die Möglichkeit haben, seine Geschichte zu erzählen. Nach unseren bisherigen Erfahrungen sind es gerade diese Erzählungen, die besonders gerne gelesen werden. Es kann hilfreich sein, seine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen, sowohl für sich selbst, als auch für andere.

Berichten Sie uns, wie sie von Ihrer Besonderheit erfahren haben, was sie denken und fühlen. Wie gehen sie damit im Alltag um, wie ging es Ihnen damals, wie geht es Ihnen heute...

Sie können ihre Geschichte an webmaster@xy-frauen.de schicken, machen sie deutlich, dass die Geschichte für eine Veröffentlichung auf dieser Seite bestimmt ist. Selbst mit einer dieser Formen bedacht, verstehen wir, was es - gerade in dieser Sache - bedeutet, die Identität und Privatsphäre einer Person zu achten. Das bedeutet, dass auf keinen Fall Ihr Name, die E-Mail Adresse oder ähnliches veröffentlicht wird. Alles wird vertraulich behandelt. Wenn sie möchten, können sie identifizierende Details ihrer Geschichte, wie ihren Namen oder eventuelle Ortsangaben ändern. Denken sie auch daran, die Namen anderer Menschen nur zu erwähnen, wenn sie zuvor deren Erlaubnis erhalten haben.

Es besteht auch die Möglichkeiten, mit einigen von den Personen, die eine persönliche Geschichte veröffentlicht haben, direkt per E-Mail in Kontakt zu treten. Ist dies der Fall, so gibt es einen Link bei der entsprechenden Geschichte.

Lisa

Stand Mai 2010
Was in den ersten 5 ½ Jahren mit mir geschehen ist, war und ist zum Teil auch heute noch ein Geheimnis. Meine erste Erinnerung habe ich, als ich mit 5 ½ Jahren nach der Gonadektomie und der zweiten Geschlechtsangleichung im Aufwachraum lag und Schmerzen hatte. Angst stieg in mir auf und ich war völlig alleine – was hatte man mit mir gemacht. ...
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Katinka

Stand Juli 2002
Die Legende vom besonderen Kind Als ich zur Welt kam, war ich erst einmal ein ganz normales Mädchen. Ich war jahrelang der Meinung, daß meinen Eltern der traditionell männliche Erstgeborene lieber gewesen wäre, und sei es nur, weil ich in eine patriarchalisch strukturierte Großfamilie hineingeboren wurde. Meine Eltern verneinen das, und ich ...
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Tine

Stand Mai 2002
Die medizinischen Fakten meiner Geschichte sind eigentlich schnell erzählt: als ich mit fast 17 Jahren meine Tage immer noch nicht hatte, ging ich endlich doch mal mit meiner Mutter zu einer Frauenärztin, die mich nach einer in meiner Erinnerung sehr kurzen Untersuchung und ausgestattet mit einem verschlossenen Brief in die Uni-Klinik ...
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Maria

Stand März 2002
Als ich noch unterwegs war, redeten meine Eltern von Christoph. Ich wurde aber Maria, ein lebhaftes fröhliches Kind das mit Puppenhaus und Teddy spielte, aber auch alle Automarken kannte und eine beträchtliche Sammlung Spielzeugautos besass. Als wir im ersten Jahr im Gymnasium waren, ging es in Biologie um Chromosomen. Einer Schülerin wurde im ...
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Tascha

Stand Dezember 2001
Als ich zur Welt kam, das war in Istanbul, hatte ich zwei Wölbungen in der Leiste. Nach einigen Untersuchungen sagte der türkische Kinderarzt zu meinen Eltern, daß ich eigentlich ein Junge sei und daß ich mich irgendwann mal umoperieren lassen müsse. Ein großer Schock für meine Eltern. Jahre vergingen, ich hatte immer Schmerzen in der ...
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